Netzstrategen: Mit Labelizer die Ad-Kosten halbiert
Wenn eine Agentur mit 15 Jahren Marketing-Erfahrung sagt sie sei „mehr als glücklich“ mit den Ergebnissen - dann ist klar, dass etwas Besonderes passiert ist.

Genau das geschah, als die “netzstrategen” das Google Shopping Setup eines Shops auf den Labelizer von Label Up umstellten. Innerhalb von nur wenigen Wochen verwandelte sich ein breites, schwer steuerbares Produktportfolio in ein klar strukturiertes Performance-System, das Google sofort verstand.
Das Resultat:
57% weniger Kosten.
4% Umsatzsteigerung trotz negativen Markttrends
Und ein Setup, das fast schon unverschämt einfach funktioniert.
Der Schlüssel war keine komplexe KI, kein riesiger Umbau und keine wochenlange Analyse. Sondern eine radikal klare Segmentierung nach den einzigen Datenpunkten, die wirklich zählen:
Klicks. Kosten. Conversions.
Mit vier Labels, einer klaren Priorisierung und einem mutigen Ansatz schufen die netzstrategen ein Setup, das die besten Produkte nach vorne schiebt und die Schwächsten entschärft. Und Google reagierte sofort.
Die Lösung: Eine radikal klare Labelizer-Strategie
Statt Kategorien oder Marken zu nutzen, entschied sich Stephan Sperling, Google-Stratege bei netzstrategen, für eine kompromisslos performance-basierte Segmentierung. Diese Segmente wurden exakt so in Label Up erstellt und in Performance Max sauber getrennt ausgespielt. Die vier Label-Gruppen, die den Durchbruch brachten:
1. Super-Champion (Conversions ≥ 1 & ROAS über 700 Prozent)
Dies sind die absoluten Top-Produkte. Sie werden gekauft und liegen im klaren Profit Bereich des Shops.
Google soll diese Produkte jederzeit maximal ausspielen.
Effekt:
Mehr Sichtbarkeit für die profitabelsten Artikel, die Google sonst im Misch-Setup nicht klar bevorzugt hätte.
2. Champion (Conversions ≥ 1 & ROAS unter 700 Prozent)
Produkte, die klar performen, aber noch nicht im „Elite-Bereich“ liegen. Perfekt für kontrolliertes Wachstum.
Effekt:
Budget wird gezielt in Produkte geschoben, die Conversion Potenzial haben und skalieren sollen.
3. Waster (Über 50 Klicks & 0 Conversions)
Die härteste und zugleich wichtigste Gruppe.
Produkte, die Geld verbrennen, aber noch nichts zurückbringen.
Effekt:
Google bekommt ein klares Signal: Diese Produkte sollen weniger Budget erhalten. Kosten sinken sofort. Dies ist die direkte Quelle für den Kostenrückgang von 57%.
4. Loser (Unter 50 Klicks & 0 Conversions)
Das breite „Neutralfeld“.
Produkte, die Google noch testet und die weder gut noch schlecht performen.
Effekt:
PMax kann hier frei testen, aber ohne Budgetdruck. Gleichzeitig steigt die Transparenz massiv.
Wie Stephan seine Struktur mit Custom Labels direkt in PMax nutzte
Ein weiterer entscheidender Faktor der erfolgreichen Labelizer-Strategie war die einfache Spiegelung der Labels von Label Up zu Google Ads.
Stephan legte die vier Segmente SuperChampion, Champion, Waster und Loser direkt im Feed als custom_label ab. Dadurch konnte er seine gesamte PMax-Struktur mit wenigen Klicks neu aufsetzen.
So funktionierte der Umbau in der Praxis
Sobald die Labels im Merchant Center ankommen, kann man sie in PMax wie folgt nutzen:
In Google Ads die Produkte nach custom_label filtern
Per Listing Group wird in der Performance Max Kampagne ein Produktfilter eingestellt:
»custom_label0 = SuperChampion«
usw.Budget und Priorität verteilen
So lassen sich die Segmente mit unterschiedlichen Budgets, Zielsetzungen und Assets steuern.Klar getrennte Performance-Daten bekommen
Jede Listing Group zeigt transparent:
• wie viel Budget das jeweilige Segment verbraucht
• wie viele Klicks entstehen
• welche Segmente Umsatz liefern
• wo Kosten entgleisen
Mit wenigen Filtern entsteht so ein leistungsbasiertes Kampagnen-System, das in Google leicht steuerbar bleibt.
Wie die Low Performer aktiv verbessert wurden
Nach dem Umbau ging Stephan noch einen Schritt weiter:
Er stellte seine Waster- und Loser-Kampagnen bewusst ohne Target ROAS auf die Google Bidding Strategie „Conversions maximieren“.
Das sorgte dafür, dass:
• Google frei testen konnte, ob Produkte mit schwacher Historie doch Conversions erzeugen
• einzelne Artikel aus diesen Segmenten in die Champions aufsteigen konnten
• die Low-Tier-Segmente trotz Tests kein unnötiges Budget verbrannten
• das Gesamtsystem dynamisch wurde: Produkte steigen auf oder ab, je nach realer Leistung
Stephan hat damit ein Setup gebaut, das nicht nur strukturiert, sondern selbstoptimierend ist.
-57% Kosten
Durch die klare Isolation der Kostentreiber und die Priorisierung der wertvollen Produkte.
4% Umsatz-steigerung
Warum diese Struktur so gut funktioniert
1. Die Labels spiegeln exakt wider, wie Google entscheidet
Google bewertet Produkte automatisch nach:
Klickverhalten
Conversion-Verhalten
erwarteter Conversion-Wahrscheinlichkeit
Kosten-Nutzen-Verhältnis
Die netzstrategen gaben Google diese Strukturen vor, statt sie dem Algorithmus zu überlassen.
2. Vermeidung von Budgetverschwendung
Waster & Loser bündeln fast 9.000 Produkte und verhindern, dass Geld in schwaches Potenzial fließt.
3. Extreme Stärkung der Top-Performer
114 Produkte tragen signifikant zum Gesamtumsatz bei – und bekamen plötzlich die Bühne, die sie vorher nicht hatten. Damit konnte eine Umsatzsteigerung von 4% erzielt werden - und das entgegen dem Markttrend!

“Label Up hat unseren Kunden einen tiefen Einblick in die Performance der Produkte gegeben und es uns ermöglicht, sehr flexibel eine Kategorisierung vorzunehmen. Label Up ist dabei sehr einfach zu bedienen. Sehr übersichtlich, an den richtigen Stellen frei konfigurierbar und nicht überladen mit Kram, den man nicht braucht.”
Stephan Sperling
eCommerce-Stratege
Fazit
Die netzstrategen haben gezeigt, wie mächtig Produktsegmentierung sein kann - wenn sie radikal klar, datenbasiert und auf die echten Verhaltenssignale von Google ausgerichtet ist.
Die Labelizer-Strategie mit Super-Champion, Champion, Waster und Loser ist eines der effektivsten Setups, die wir in 2026 sehen werden.
Es schafft:
✓ volle Transparenz
✓ sofort sinkende Kosten
✓ klare Wachstumshebel
✓ eine Performance-Logik, die Google perfekt versteht
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