Label Up GmbH
Letzte Aktualisierung: 09. Juli 2026
Allgemeines
Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle unserer über labelup.io angebotenen Leistungen zwischen Label Up GmbH, Stiegengasse 2/6, 1060 Wien AT, im Folgenden „Anbieter”, vertreten durch deren Geschäftsführer und unseren Kunden (im Folgenden „Kunde“ genannt) in der jeweils gültigen Fassung. „Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 1 UGB. Verbraucher im Sinne des KSchG sind von der Nutzung ausgeschlossen.“
Anpassungen der Geschäftsbedingungen
Der Anbieter ist jederzeit zur Anpassung und Ergänzung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen berechtigt.
Der Anbieter informiert bestehende Kunden über eine wesentliche oder nicht nur unerhebliche Änderung der Geschäftsbedingungen rechtzeitig. Wesentliche oder nicht nur unerhebliche Änderungen sind solche, die eine Änderung der Sach- oder Rechtslage beinhalten. Diese Änderung wird wirksam, wenn der Kunde nicht innerhalb von zwei (2) Wochen nach Mitteilung der Änderung widerspricht. Der Anbieter weist den Kunden bei Fristbeginn ausdrücklich auf die Wirkung seines Schweigens als Annahme der Vertragsänderung hin. Widerspricht der Kunde fristgemäß, hat der Anbieter die Möglichkeit, das Vertragsverhältnis ordentlich zu kündigen.
Diese Vertragsbedingungen gelten ausschließlich. Vertragsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung. Gegenbestätigungen des Kunden unter Hinweis auf seine eigenen Geschäftsbedingungen wird ausdrücklich widersprochen.
Vertragsschluss und Gegenstand des Vertrages
1. Vertragsschluss
Mit Unterzeichnung des Hauptvertrags (Angebot) akzeptiert der Kunde diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Vertragsgegenstand
Der Anbieter ermöglicht dem Kunden den zeitlich begrenzten Zugriff auf die vom Anbieter bereitgestellten Softwarelösungen und Cloud-Dienste (nachfolgend „vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen “). Der Anbieter stellt dem Kunden die Nutzung der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen am Routerausgang des jeweiligen Rechenzentrums des Anbieters („Übergabepunkt“) zur Verfügung. Die vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen wird vom Anbieter als SaaS-Lösung betrieben. Dem Kunden wird ermöglicht, die auf den Servern vom Anbieter bzw. eines vom Anbieter beauftragten Dienstleisters gespeicherte und ablaufende vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen über eine Internetverbindung während aufrechter Vertragslaufzeit für eigene Zwecke zu nutzen und seine Daten mit ihrer Hilfe zu speichern und zu verarbeiten. Der konkrete Leistungsumfang zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ist im jeweils mit den Kunden individuell abgeschlossenen Hauptvertrag (Angebot) beschrieben.
Verfügbarkeit
Der Anbieter schuldet nicht die Gewährleistung der Datenverbindung zwischen dem Übergangspunkt und den IT-Systemen des Kunden. Es obliegt dem Kunden, die technischen Voraussetzungen zur Empfangnahme der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen am Übergabepunkt und ihrer Nutzung zu schaffen. Der Anbieter weist den Kunden darauf hin, dass Einschränkungen oder Beeinträchtigungen der erbrachten Dienste entstehen können, die außerhalb des Einflussbereichs vom Anbieter liegen. Hierunter fallen insbesondere Handlungen von Dritten, die nicht im Auftrag vom Anbieter handeln, vom Anbieter nicht beeinflussbare technische Bedingungen des Internets sowie höhere Gewalt. Auch die vom Kunden genutzte Hard- und Software und technische Infrastruktur kann Einfluss auf die Leistungen vom Anbieter haben. Soweit derartige Umstände Einfluss auf die Verfügbarkeit oder Funktionalität der vom Anbieter erbrachten Leistung haben, hat dies keine Auswirkung auf die Vertragsgemäßheit der erbrachten Leistungen.
Deklarativ zu Pkt 1 gelten insb Ausfallzeiten, die direkt oder indirekt durch eine der folgenden Ursachen verursacht werden, nicht als Verstoß gegen diesen Vertrag:
(i) Ereignis Höherer Gewalt,
(ii) missbräuchliche Nutzung der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen durch den Kunden oder durch Dritte;
(iii) Fehler oder Ausfall des Internets;
(iv) Störung oder ein Ausfall der Computersysteme oder Netzwerke des Kunden;
(v) planmäßige Wartungsarbeiten, die in Übereinstimmung mit diesem Vertrag durchgeführt werden.
Der Anbieter kann die Leistungserbringung zur Durchführung von Wartungsarbeiten bzw Updates unterbrechen. Der Anbieter teilt dem Kunden den geplanten Zeitraum der Durchführung der Wartungsarbeiten/Updates in einem angemessenen zeitlichen Ausmaß im Voraus mit.
Der Kunde ist verpflichtet, Funktionsausfälle, -störungen oder –beeinträchtigungen der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen unverzüglich und so präzise wie möglich dem Anbieter anzuzeigen.
Pflichten des Kunden
Der Kunde wird die ihn zur Leistungserbringung und -abwicklung dieses Vertrages treffenden Pflichten erfüllen. Der Kunde erbringt seine Mitwirkungsleistungen unentgeltlich und ohne ausdrückliche Beauftragung durch den Anbieter. Die Mitwirkungsleistungen sind vertragliche Hauptpflichten des Kunden.
Bereitstellen von Informationen und Zugängen
Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Verknüpfung seiner Google Merchant Center sowie Google Ad Accounts mit der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen notwendigen Informationen (bspw E-Mails, DNS-Zugänge etc.) dem Anbieter zur Verfügung zu stellen. Ebenso legt der Kunde gegenüber dem Anbieter wahrheitsgemäß die Anzahl der von ihm in Verwendung befindenden Google Merchant Center offen.
Technische Voraussetzungen auf Kundenseite
Der Kunde stellt auf eigene Kosten sicher, dass die technischen Voraussetzungen für die Nutzung der Software am Übergabepunkt erfüllt sind. Dies umfasst insbesondere eine Internetanbindung mit ausreichender Bandbreite und Latenzzeit.
Spezifische Pflichten im Google-Universum
Da die Leistungserbringung des Anbieters zwingend die Verknüpfung mit Google-Systemen voraussetzt, verpflichtet sich der Kunde ausdrücklich zu Folgendem:
Administration: Der Kunde ist allein für die fachliche Einrichtung und Administration des Kunden CSS Centers und aller damit verbundenen Google-Konten verantwortlich (z. B. Rollen- und Rechtevergabe). Insbesondere muss der Kunde sicherstellen, die notwendigen Adminrechte einzuräumen, um die Funktionen der vom Anbieter angebotenen Softwarelösung zu gewährleisten.
Zugangsrechte: Dem Kunden ist es strengstens untersagt, dem Anbieter bestehende Administrator- oder Zugriffsberechtigungen zum Kunden CSS Center oder den verbundenen Google Merchant Centern zu entziehen. Gehen Zugänge verloren, hat der Kunde diese unverzüglich und vorrangig wiederherzustellen.
Keyword-Sperre: Dem Kunden ist es untersagt, in Abstimmung mit dem Anbieter festgelegte Keywords oder Domainbezeichnungen der CSS-Site eigenmächtig zu ändern.
sonstige Verpflichtungen
Der Kunde wird den Anbieter unverzüglich und schriftlich, informieren über:
(i) den Missbrauch oder den Verdacht des Missbrauchs der vertraglich vereinbarten Leistung;
(ii) eine Gefahr oder den Verdacht einer Gefahr für die Einhaltung des Datenschutzes oder der Datensicherheit, die im Rahmen der Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung auftritt;
(iii) eine Gefahr oder den Verdacht einer Gefahr für die vom Anbieter bereitgestellte Leistungen, z.B. durch Verlust von Zugangsdaten oder Hacker-Angriff. Der Kunde trägt die ausschließliche Verantwortung für sämtliche Konsequenzen, die aus einer nicht oder nicht rechtzeitig erfolgten Übermittlung der vorgenannten Informationen an den Anbieter resultieren.
Der Kunde ist zudem insbesondere verpflichtet:
(i) die ihm bzw. den Nutzern zugeordneten Nutzungs- und Zugangsberechtigungen (insbesondere Passwörter) sowie Identifikations- und Authentifikations-Sicherungen vor dem Zugriff durch Dritte schützen und nicht an unberechtigte Nutzer weitergeben;
(ii) einen qualifizierten Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, der berechtigt ist, alle notwendigen Entscheidungen zu treffen, die zur Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung erforderlich sind;
(iii) dafür Sorge zu tragen, dass (z.B. bei der Übernahme von Texten und Daten Dritter auf Server von Anbieter) alle gewerblichen Schutz- und Urheberrechte beachtet werden;
(iv) die erforderliche Einwilligung des jeweils Betroffenen einzuholen, soweit er im Rahmen der Nutzung Software personenbezogene Daten erhebt, verarbeitet oder nutzt und kein gesetzlicher Erlaubnistatbestand eingreift;
(v) den Versuch zu unterlassen, selbst oder durch nicht autorisierte Dritte Informationen oder Daten unbefugt abzurufen oder in Programme, die von Anbieter betrieben werden einzugreifen oder eingreifen zu lassen oder in Datennetze von Anbieter unbefugt einzudringen.
Keine missbräuchliche Nutzung
Der Kunde verpflichtet sich, die vom Anbieter angebotenen Dienste nur im gesetzlichen und nach diesen Regelungen zulässigen Umfang zu nutzen. Eine missbräuchliche Nutzung führt zum Ausschluss des durch Vertragsabschluss eingeräumten Nutzungsrechts. Der Anbieter kann nach Bekanntwerden einer missbräuchlichen Nutzung das Kundenkonto des entsprechenden Kunden deaktivieren und den Vertrag außerordentlich kündigen. Eventuell bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall nicht zurückerstattet.
Eine missbräuchliche Nutzung liegt insbesondere bei rechtswidrigen Nutzungen, wie Urheberrechtsverstößen vor. Zudem liegt eine missbräuchliche Nutzung in der Bereitstellung, Verbreitung oder auf andere Art Nutzbarmachung von illegal erworbenen Daten sowie in der Verbreitung oder Bereitstellung von Daten zu illegalen Zwecken vor. Insbesondere sind folgende Nutzungen der Plattform missbräuchlich:
(i) Senden und Speichern von Viren, Würmern, Trojanern sowie schädlicher Computer Codes, Files, Scripts, Agents oder Programme,
(ii) Hochladen von Programmen, die geeignet sind, den Betrieb des Anbieters zu stören, zu beeinträchtigen oder zu verhindern,
(iii) Versuch, unautorisierten Zugang zum Service bzw. der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen oder zu einzelnen Modulen, Systemen oder Anwendungen zu erhalten oder diesen Dritten zu gewähren
Vertragsdauer und Beendigung des Vertrages
Die Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen erfolgt ab dem im Hauptvertrag (Angebot) bezeichneten Datum zunächst für die Dauer der im Hauptvertrag vereinbarten Laufzeit, sofern im Angebot keine andere Vertragslaufzeit festgehalten wurde. Während dieser Mindestlaufzeit ist eine vorzeitige ordentliche Kündigung der Parteien ausgeschlossen.
Der Vertrag kann von den Parteien innerhalb einer Frist von einem Monat vor Ablauf der Mindestlaufzeit zum Ende der vorgesehenen Vertragsdauer gekündigt werden. Geschieht dies nicht, verlängert sich der Vertrag automatisch um die ursprüngliche Mindestlaufzeit.
Die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund dem Anbieter bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen vorbehalten. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere dann vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mehr als zwei Monate mit der Zahlung einer fälligen Vergütung in Verzug ist. Sofern der Kunde den Kündigungsgrund zu vertreten hat, ist der Kunde verpflichtet, dem Anbieter die vereinbarte Vergütung bis zu dem Termin zu zahlen, an dem der Vertrag bei einer ordentlichen Kündigung frühestens enden würde.
Kündigungserklärungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das Einlangen der Kündigung als E-Mail an office@labelup.io genügt dem Schriftformerfordernis.
Vergütung und Wertsicherung
Zahlungszeitraum und Höhe der Vergütung richten sich ebenso wie die Zahlungsweise nach dem mit dem Kunden individuell abgeschlossenen Hauptvertrag (Angebot).
Sofern im zwischen den Parteien individuell abgeschlossenen Hauptvertrag nicht näher geregelt, gilt der gesamte für die bedungene Vertragsdauer anfallende Betrag mit einer Zahlungsfrist innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsabschluss als fällig.
Alle Preise des Anbieters verstehen sich grundsätzlich in EURO zuzüglich vom Kunden zu tragender Umsatzsteuer in der jeweils gesetzlich vorgeschriebenen Höhe. Die Umsatzsteuer wird in der Rechnung gesondert ausgewiesen.
Verzögert der Kunde die Zahlung einer fälligen Vergütung um mehr als zwei Wochen, ist der Anbieter nach vorheriger Mahnung mit Fristsetzung und Ablauf der Frist zur Sperrung des Zugangs zur vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen berechtigt. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt von der Sperrung unberührt. Der Anbieter ist zudem berechtigt, i) Verzugszinsen gemäß § 456 UGB zu verlangen und (ii) den Zugang zur vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen solange auszusetzen, bis alle ausstehenden Forderungen vom Anbieter (einschließlich der Forderungen nach Verzugszinsen) vom Kunden erfüllt sind.
Der Anbieter ist berechtigt, die jeweiligen im Hauptvertrag festgelegten fortlaufenden Entgelte ein Mal pro Quartal an sich verändernde Marktbedingungen oder aufgrund von technischen Erneuerungen, anzupassen. Die Preisanpassung orientiert sich an der Änderung des von der Bundesanstalt Statistik Österreich monatlich verlautbarten Verbraucherpreisindexes 2020 oder einem an seine Stelle tretenden Index, wobei Schwankungen der Indexzahl nach oben bis einschließlich 5% unberücksichtigt bleiben. Die Erhöhungen gelten vom Kunden von vornherein akzeptiert, wenn sie nicht mehr als 10% jährlich betragen.
Als Bezugsgröße (Basisindex) für die Wertsicherung dient für die erste Entgeltanpassung die für den Monat verlautbarte Indexzahl, in dem der Tag der Angebotsabgabe liegt. Die Wertanpassung erfolgt aufgrund der prozentualen Differenz zwischen Zielindex und Basisindex.
Wartung und Support, Produktsynchronisierung und Datenvolumen
Sofern unter Punkt IX Gewährleistung nicht abweichend geregelt, ist der Anbieter nicht verpflichtet, auftretende Fehler zu beheben, Wartungsarbeiten durchzuführen oder technische oder sonstige Unterstützung in Bezug auf die vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen zu leisten.
Die vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen wird "wie gesehen" bereitgestellt. Während der Laufzeit dieses Vertrags wird der Anbieter jedoch nach eigenem Ermessen die vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen, wie hierin festgelegt, aufrechterhalten, indem er Fehlerbehebungen, Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen und Aktualisierungen nach eigenem Ermessen bereitstellt.
Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass immer dann, wenn der Anbieter eine neue Version der Software herausgegeben hat, die neueste Version der Software von allen Benutzern verwendet werden muss und alle in dem Vertrag vorgesehenen Verpflichtungen nur für die neueste Version gelten.
Der Anbieter synchronisiert und aktualisiert das Produktsortiment der Kunden regelmäßig durch automatisierte Abrufe aus den verbundenen Google Merchant Center Konten. Dieses Service ist im Rahmen des vereinbarten Leistungspakets für ein Produktsortiment bis zu einer Gesamtanzahl von 5 Millionen Produkten pro Kunde inkludiert. Überschreitet das Produktsortiment diese Grenze, behält sich der Anbieter das Recht vor, die automatische Aktualisierung dieser Produkte auszusetzen. Das Google CSS sowie die damit verbundenen Funktionen bleiben hiervon unberührt. Eine weitere Synchronisierung und Aktualisierung des über 5 Millionen hinausgehenden Sortiments bedarf einer gesonderten Vereinbarung über ein Zusatzpaket, welches individuell kalkuliert und vertraglich geregelt wird.
Recht zur Nutzung der Plattform und Anforderungen an die vertragsgemäße Nutzung
Der Kunde erhält das nicht ausschließliche, auf die Laufzeit dieses Vertrages zeitlich beschränkte, nicht unterlizensierbare Recht, auf die vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen für eigene, interne Geschäftszwecke im Rahmen der vertrags- und ordnungsgemäßen Verwendung zuzugreifen und mittels eines Browsers die vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen angebotenen Funktionalitäten gemäß diesen Bedingungen zu nutzen. Darüberhinausgehende Rechte, insbesondere an der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen, der hiermit verbundenen Softwareapplikation oder der Betriebssoftware erhält der Kunde nicht.
Wird die vertragsgemäße Nutzung der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen ohne Verschulden des Anbieters durch Schutzrechte Dritter beeinträchtigt, so ist der Anbieter berechtigt, die hierdurch betroffenen Leistungen zu verweigern. Der Anbieter wird den Kunden hiervon unverzüglich unterrichten und ihm in geeigneter Weise den Zugriff auf seine Daten ermöglichen. Der Kunde ist in diesem Fall nicht zur weiteren Zahlung verpflichtet. Sonstige Ansprüche oder Rechte des Kunden bleiben unberührt.
Der Kunde darf die vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen insbesondere nicht über den vereinbarten Nutzungsumfang hinaus in Anspruch nehmen oder von Dritten nutzen lassen oder sie Dritten zugänglich machen. Insbesondere ist es dem Kunden nicht gestattet, Inhalte der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen oder Teile davon zu vervielfältigen, zu veräußern oder zeitlich begrenzt zu überlassen, zu vermieten oder zu verleihen.
Gewährleistung
Der Kunde erkennt an, dass Software nie völlig frei von Mängeln, Fehlern und Bugs ist. Die gesetzliche Gewährleistung wird dahingehend modifiziert, dass der Anbieter ausschließlich dafür einsteht, dass die Software im Wesentlichen der technischen Beschreibung entspricht. Die Behebung von unwesentlichen Bugs oder Fehlern ist vom Gewährleistungsrecht ausgeschlossen. Art, Umfang und Zeitpunkt von Fehlerbehebung obliegt allein dem Anbieter.
Der Kunde erkennt an, dass Software nie völlig frei von Sicherheitslücken ist. Der Anbieter leistet Gewähr für die Einhaltung marktüblicher, dem Zweck der Software angemessener Sicherheitsstandards. Eine verschuldensunabhängige Garantie oder Zusicherung, dass die vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen absolut einbruchs- oder fehlerfrei sind, wird jedoch ausgeschlossen.
Die Software wird mit den Eigenschaften und Funktionalitäten bereitgestellt, die in der technischen Beschreibung oder im individuellen Hauptvertrag vereinbart wurden. Eine weitergehende Gewährleistung für eine allgemeine Marktgängigkeit oder die Eignung der Software für einen bestimmten, vom Kunden subjektiv angestrebten Zweck, der nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde, ist ausgeschlossen.
Der Kunde erkennt an und stimmt zu, dass es möglich ist, dass die vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen gelegentlich nicht verfügbar ist, um Wartungsarbeiten oder andere Entwicklungsaktivitäten zu ermöglichen. Solche planmäßigen Ausfallzeiten gelten nicht als Mangel oder Vertragsverletzung und begründen keine Ansprüche des Kunden (wie etwa auf Minderung oder Schadenersatz), sofern sie ein Ausmaß von insgesamt 8 Stunden pro Kalendermonat nicht überschreiten. Der Anbieter wird den Kunden über geplante Wartungsarbeiten rechtzeitig im Voraus (vorzugsweise per E-Mail oder Systembenachrichtigung) informieren.
Die Gewährleistung des Anbieters ist darauf beschränkt, dass die Software im Wesentlichen die in der Leistungsbeschreibung definierten Funktionen erfüllt. Rechte wegen unwesentlicher Mängel (z. B. bloße optische Abweichungen oder minimale Verzögerungen, welche die Hauptnutzung nicht spürbar beeinträchtigen) sind ausgeschlossen.
Haftung
Die Haftung des Anbieters ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit auf vertragstypische, vorhersehbare Schäden beschränkt. Die Haftung des Anbieters für nur leicht fahrlässig verursachte Schäden ist in jedem Fall ausgeschlossen.
Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass das Google CSS Programm oder dessen Nutzungsbedingungen dauerhaft und unverändert bestehen bleiben oder dass die Funktionalität des CSS durchgehend gewährleistet ist. Der Anbieter übernimmt insbesondere keinerlei Haftung, Gewährleistung oder Verantwortung für von Google suspendierte, gesperrte oder eingeschränkte Google-Konten des Kunden (insb. Google Merchant Center, Google Ads Accounts, Google MCA) sowie für sämtliche daraus resultierenden direkten oder indirekten Folgen und Schäden (wie z. B. entgangener Gewinn, Werbeausfälle, entgangene Umsätze oder Betriebsunterbrechungen). Das Risiko von regulatorischen, automatisierten oder willkürlichen Maßnahmen seitens Google trägt im Verhältnis zum Anbieter ausschließlich der Kunde.
Sollten die Bedingungen des Google CSS Programms maßgeblich geändert werden oder verliert der Anbieter seinen CSS Status, so hat der Anbieter das Recht, sämtliche Merchant Center des Kunden zu Google Shopping Europe zurückzumigrieren.
Der Anbieter garantiert ausdrücklich nicht für eine Einsparung des Klickpreises iHv bis zu 20% im Zuge des Erwerbs der Preisvergleichsplattform. Dies ist stark von externen Parametern abhängig und vom Anbieter nicht beeinflussbar.
Links zu anderen Websites und Verweise auf Informationsquellen dienen ausschließlich dem Komfort des Nutzers. Der Anbieter hat keine Nachforschungen über die Richtigkeit und / oder Vollständigkeit oder das Funktionieren dieser anderen Websites und Informationsquellen angestellt. Der Anbieter haftet daher nicht für Schäden, die mit der Unrichtigkeit und / oder Unvollständigkeit der dort angegebenen Informationen und / oder dem Nichtfunktionieren dieser anderen Websites und Informationsquellen zusammenhängen können.
Es haftet keine Partei gegenüber der anderen Partei für beiläufig entstandene, besondere, exemplarische oder Folgeschäden, einschließlich des Verlusts von Einkommen, Gewinnen, Einnahmen oder Geschäftsunterbrechungen oder Kosten für Ersatzleistungen oder andere wirtschaftliche Verluste, unabhängig davon, ob die betreffende Partei auf die Möglichkeit solcher Schäden hingewiesen wurde oder nicht. Die Gesamthaftung des Anbieters gegenüber dem Kunden sowie gegenüber Dritten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag, dem Zugang oder der Nutzung der Softwarelösungen ist – unabhängig vom Rechtsgrund und der Form des Anspruchs (ob aus Vertrag, Delikt, verschuldensunabhängiger Haftung oder sonstigen Ansprüchen) – pro Vertragsjahr mit jener Gesamtsumme begrenzt, die der Kunde in den zwölf (12) Monaten unmittelbar vor Eintritt des schadensstiftenden Ereignisses tatsächlich an den Anbieter gezahlt hat. Diese Haftungsbegrenzung sowie sämtliche in diesen Bedingungen vereinbarten Haftungsausschlüsse gelten ausdrücklich nicht für Schäden, die vom Anbieter, seinen gesetzlichen Vertretern oder seinen Erfüllungsgehilfen vorsätzlich verursacht wurden, sowie Personenschäden und Zwingende gesetzliche Ansprüche, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz (PHG).“
Resultieren Schäden des Kunden aus dem Verlust von Daten, so haftet der Anbieter hierfür nicht, soweit die Schäden durch eine regelmäßige und vollständige Sicherung aller relevanten Daten durch den Kunden vermieden worden wären. Der Kunde wird eine regelmäßige und vollständige Datensicherung selbst oder durch einen Dritten durchführen bzw. durchführen lassen und ist hierfür allein verantwortlich.
Schadloshaltung
Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter einschließlich angemessener bzw. gesetzlich festgelegter Kosten zur Rechtsverfolgung freizustellen, die auf einer nicht vertragsgemäßen, missbräuchlichen und/oder rechtswidrigen Nutzung der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen und ihrer Inhalte des Kunden beruhen oder mit seiner Billigung erfolgen oder die sich insb. aus datenschutzrechtlichen, urheberrechtlichen oder sonstigen rechtlichen Streitigkeiten ergeben, die mit der Nutzung der vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen verbunden sind. Erkennt der Kunde oder muss er erkennen, dass ein solcher Verstoß droht, besteht die Pflicht zur unverzüglichen Unterrichtung des Anbieter. Der Kunde unterstützt den Anbieter bei der Abwehr dieser Ansprüche, insbesondere durch das zur Verfügung stellen sämtlicher, zur Verteidigung erforderlicher Informationen. Der Kunde ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, welcher den Anbieter durch die erfolgreiche Durchsetzung solcher Ansprüche seitens Dritter entsteht.
Datenschutz
Soweit der Anbieter auf personenbezogene Daten des Kunden oder aus dessen Bereich zugreifen kann, wird er ausschließlich als Auftragsverarbeiter tätig und diese Daten nur zur Vertragsdurchführung verarbeiten und nutzen. In diesem Fall wird ein gesonderter Auftragsverarbeitervertrag gemäß Art 28 DSGVO abgeschlossen.
Der Kunde anerkennt, versteht und erklärt sich damit einverstanden, dass der Anbieter, die vom Kunden an die vom Anbieter angebotenen Softwarelösungen übermittelten bzw die vom Anbieter erhobenen Kundendaten auf anonymisierter Basis zu jedem Zweck einsetzen darf, sie verarbeiten und verwenden darf.
Der Anbieter verarbeitet persönliche Daten des Kunden, die für die Google Content API for Shopping und die Google Ads API notwendig sind, um Zugriff auf den Google MCA Account und den Google Ads Account zu erhalten. Persönliche Daten des Kunden werden vom Anbieter grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben.
Für das Verhältnis zwischen dem Anbieter und dem Kunden gilt: Der Kunde bleibt sowohl allgemein im Auftragsverhältnis als auch im datenschutzrechtlichen Sinne der Verantwortliche. Verarbeitet der Kunde im Zusammenhang mit dem Vertrag personenbezogene Daten (einschließlich Erhebung und Nutzung), so steht er dafür ein, dass er dazu nach den anwendbaren, insbesondere datenschutzrechtlichen Bestimmungen berechtigt ist und stellt er im Falle eines Datenschutz Verstoßes den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei. Der Kunde versichert, alle notwendigen Voraussetzungen (z. B. durch Einholung der Einwilligungserklärungen) geschaffen zu haben, dass der Anbieter die vereinbarten Leistungen auch insoweit ohne Verletzung datenschutzrechtlicher Vorschriften erbringen kann.
Der Kunde wird etwaige Anfragen, Anträge und Ansprüche der betroffenen Person (auch) bei der Inanspruchnahme des Anbieters durch die betroffene Person verantwortlich prüfen, bearbeiten und beantworten.
Nutzungsanalyse und Session Recording.
Zur Verbesserung der Nutzererfahrung und zur Analyse des Nutzerverhaltens behalten wir uns vor, Interaktionen innerhalb der Webanwendung der vom Anbieter angebotenen Softwarelösung (z. B. Klickverhalten, Mausbewegungen, Navigationspfade) temporär aufzuzeichnen.
Diese Aufzeichnungen erfolgen ohne Speicherung von sensiblen oder personenbezogenen Inhalten (z. B. Passwörter, Texteingaben in Formulare o. ä.) und werden ausschließlich intern verwendet. Die Daten werden maximal 5 Tage gespeichert und danach automatisch gelöscht.
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Nutzer haben das Recht, dieser Verarbeitung jederzeit per Zusendung einer E-Mail an office@labelup.io zu widersprechen.
Referenzkunden
Der Kunde räumt dem Anbieter das zeitlich unbeschränkte Recht ein, den Kunden für Marketingzwecke als Referenzkunden unter Verwendung seiner Firmenbezeichnung und seines Logos zu verwenden, insbesondere aber nicht nur auf Websites, Messe-Bannern, Online-Präsentationen und in Printmaterialien.
Schlussbestimmungen
Rechte und Pflichten aus dieser Vereinbarung werden durch Formumwandlung bzw. Neustrukturierungen der Betriebsorganisation der Parteien, auch wenn diese zur Ausgliederung von Betriebsteilen oder zur Schaffung neuer Rechtspersönlichkeiten führen, nicht berührt.
Die aus dem Vertrag entspringenden Rechte und Pflichten unterliegen den Gesetzen der Republik Österreich unter Ausschluss den UN-Kaufrechts, internationalen Privatrechts und Kollisionsnormen. Gerichtsstand für sämtliche Rechtsstreitigkeiten der Parteien aus oder in Zusammenhang mit dem Hauptvertrag ist das sachlich zuständige Gericht in Wien, Österreich.
Sollten einzelne Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein, wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung dieser AGBs soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.
AGB AdsByYou OG - Stand 08.08.2025
